Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen von
Kontaktdaten:
Alexandra Wizgall
Anschrift: Am Gässele 1, 87459 Pfronten, Deutschland
E-Mail: [email protected]
§ 1 Geltungsbereich, Definitionen
(1) Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen (auch „Kurs- und Geschäftsbedingungen“ oder „AGB“) finden auf sämtliche Rechtsbeziehungen zwischen der Anbieterin und dem Vertragspartner sowie dem Teilnehmer Anwendung, wobei insbesondere die Anforderungen gem. § 305 ff. BGB etc. zu beachten sind. Vertragspartner der Anbieterin werden nachfolgend auch Kunden genannt.
(2) Soweit der Vertragspartner nicht selbst Teilnehmer einer Dienstleistung ist, sondern für Dritte, z.B. Mitarbeiter etc. eine Dienstleistung bucht, verpflichtet sich der Vertragspartner die tatsächlich an der Dienstleistung teilnehmende Personen zur Einhaltung des Vertrages und der Regelungen zur Durchführung der Dienstleistungen gegenüber der Anbieterin entsprechend zu verpflichten und für die Einhaltung des Vertrages zu sorgen. Dies stellt den Vertragspartner selbst nicht von seinen Verpflichtungen frei. Teilnehmer im Sinne der AGB sind – je nach Zusammenhang der Regelung – der Vertragspartner selbst und/oder die tatsächlich teilnehmende Person.
(3) Soweit der Vertragspartner nicht selbst an den Veranstaltungen teilnimmt, ist das Wissen und das Verhalten der Teilnehmer dem Vertragspartner entsprechend § 276 BGB zuzurechnen. Soweit einzelne Teilnehmer nicht zur rechtlichen Vertretung berechtigt sind, teilt der Vertragspartner dies der Anbieterin mit.
(4) Gegenbestätigungen, Gegenangeboten oder sonstigen Bezugnahmen eines Kunden unter Hinweis auf seine Geschäftsbedingungen widersprechen wir hiermit ausdrücklich.
(5) Hinweise auf die Geltung gesetzlicher Vorschriften haben nur klarstellende Bedeutung. Auch ohne eine derartige Klarstellung gelten daher die gesetzlichen Vorschriften, soweit sie in diesen AGB nicht unmittelbar abgeändert oder ausdrücklich ausgeschlossen werden.
(6) „Schriftform“ oder „schriftlich“ gemäß dieser AGB umfasst auch stets die Textform.
(7) Online-Streitbeilegung: Die Europäische Kommission stellt unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (nach Art. 14 Abs. 1 ODR-Verordnung) bereit. Die Möglichkeit der Einreichung einer solchen Beschwerde wurde nun eingestellt. Eingereichte Beschwerden werden abgearbeitet. Wir sind weder bereit noch verpflichtet an einer solchen außergerichtlichen Streitbeilegung teilzunehmen.
§ 2 Angebotene Leistungen, Vertragsschluss, Leistungen Dritter
(1) Die Anbieterin erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Coaching, Bewusstseinsarbeit, Mindset-Training, Yoga und spirituelle Weiterentwicklung. Darüber hinaus umfasst ihr Leistungsangebot auch die Durchführung von Retreats. Ein Retreat ist eine mehrtägige Veranstaltung, die darauf abzielt, den Teilnehmern eine intensive Erfahrung mit Yoga, Meditation und Entspannung zu ermöglichen. Die An- und Abreise, Verpflegung sowie Unterkunft werden nicht von der Anbieterin selbst, sondern von unabhängigen Drittanbietern bereitgestellt. Diese Leistungen sind eigenverantwortlich bei den jeweiligen Anbietern zu buchen und zu bezahlen. Der Vertrag über deren Leistungen kommt direkt mit diesen Drittanbietern zustande. Die Anbieterin übernimmt für deren ordnungsgemäße Vertragserfüllung keine Gewährleistung. Eine Teilnahme am Retreat ist grundsätzlich auch möglich, wenn Unterkünfte oder andere Leistungen außerhalb der empfohlenen Optionen gebucht werden.
(2) Angaben und Angebote der Anbieterin sind freibleibend und unverbindlich, soweit nichts anderes bestimmt wurde.
(3) Der Kunde kann auf der Webseite der Anbieterin die von der Anbieterin angebotenen Leistungen einsehen. Die angebotenen Dienstleistungen stellen eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes an einen unbestimmten Personenkreis dar.
(4) Der Kunde kann in Textform (z.B. per E-Mail) eine verbindliche Angebot zum Abschluss eines Vertrages abgeben. An ein Angebot zum Vertragsabschluss ist der Kunde in der Regel für 5 Tage gebunden, soweit nicht anders angegeben. Die Anbieterin bestätigt den Eingang des Angebotes. Dies ist jedoch keine Wirksamkeitsvoraussetzung für das Zustandekommen des Vertrages und stellt keine Annahme des Angebots dar. Das Angebot kann von der Anbieterin innerhalb dieser 7 Tage durch Zusendung einer Auftragsbestätigung in Textform angenommen werden.
(5) Der Kunde kann die Teilnahme am Yoga-Retreat über eine, eigens hierfür eingerichtete, Webseite buchen. Bei der Buchung des Retreats über diese Webseite gibt der Kunde seine persönlichen Daten in eine Eingabemaske ein, die mit Verbindliche Anmeldung überschrieben ist. Über den Button „Absenden“ gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Dienstleistungsvertrages ab. Vor Abschicken der Buchung kann der Kunde die Daten jederzeit ändern und einsehen. Der Antrag kann jedoch nur abgegeben und übermittelt werden, wenn der Kunde durch Klicken auf den Button „AGB akzeptieren“ diese Vertragsbedingungen akzeptiert und dadurch in seinen Antrag aufgenommen hat. Die Anbieterin schickt daraufhin dem Kunden eine automatische Empfangsbestätigung per E-Mail zu, in welcher die Bestellung des Kunden nochmals aufgeführt wird und die der Kunde über die Funktion „Drucken“ ausdrucken kann. Die automatische Empfangsbestätigung dokumentiert lediglich, dass die Bestellung des Kunden bei der Anbieterin eingegangen ist und stellt keine Annahme des Antrags dar. Der Vertrag kommt erst durch die Abgabe der Annahmeerklärung durch die Anbieterin zustande, die mit einer gesonderten E-Mail (Auftragsbestätigung) versandt wird. In dieser E-Mail wird der Vertragstext (bestehend aus Bestellung, AGB und Auftragsbestätigung) dem Kunden von uns auf einem dauerhaften Datenträger (E-Mail oder Papierausdruck) zugesandt (Vertragsbestätigung). Der Vertragstext wird unter Wahrung des Datenschutzes gespeichert.
(6) Ein Vertragsabschluss vor Ort oder am Telefon ist unmittelbar verbindlich, sobald sich die Parteien auf die wesentlichen Vertragsbestandteile und auf ein Zustandekommen des Vertrages geeinigt haben, es sei denn der Vertragsabschluss ist nicht gewollt. Die Anbieterin bestätigt den Vertragsabschluss in einer Auftragsbestätigung, die keine Wirksamkeitsvoraussetzung für den Vertragsabschluss ist.
(7) Auftragsbestätigungen werden in Textform übersandt und enthalten die jeweiligen Pflichtinformationen und den Vertragstext, insbesondere diese AGB und häufig bereits eine Rechnung.
(8) Soweit nicht anders angegeben, erfolgt die Dienstleistung und der Vertragsabschluss in deutscher Sprache. Der Vertragstext wird bei der Anbieterin datenschutzkonform gespeichert.
§ 3 Auslagen, Zahlung, Vorleistung
(1) Bei ihm anfallende Kosten, insbesondere Verpflegungs-, Telekommunikations- oder Anreisekosten trägt der Kunde selbst.
(2) Die Anbieterin ist Kleinunternehmer und erhebt folglich keine Umsatzsteuer. Die angegebenen Preise gegenüber Verbrauchern umfassen aber stets die Umsatzsteuer, sollte ein solche dennoch anfallen.
(3) Die Anbieterin ist befugt, vor der Erbringung der Leistungen zu prüfen, ob die Vergütung entrichtet wurde, und kann gegebenenfalls einen Nachweis über die Zahlung verlangen. Erfolgt keine Zahlung, ist die Anbieterin berechtigt, dem Teilnehmer die Inanspruchnahme der Leistungen zu verweigern.
(4) Der Kunde ist, soweit nichts anderes vereinbart wurde, verpflichtet, die Vergütung 7 Tage nach dem Zugang der Rechnung zu begleichen. Bei kurzfristiger Buchung ist die Vergütung vor dem Beginn der Dienstleistung zu entrichten.
(5) Die beim bei der Anbieterin anfallenden Kosten werden dem Kunden in Rechnung gestellt, soweit keine entsprechende anderweitige Vereinbarung getroffen wurde.
§ 4 Leistungsinhalt, -ort und -zeit
(1) Die Anbieterin übernimmt keine Garantie für einen bestimmten Erfolg. Einschätzungen und Ratschläge in Coachings dienen dazu, den Teilnehmer bei seinen persönlichen Entscheidungen zu unterstützen, ohne diese zu ersetzen oder vorwegzunehmen.
Die von der Anbieterin angebotenen Dienstleistungen stellen weder medizinische Heilbehandlungen noch Psychotherapien dar. Sie ersetzen keine notwendige medizinische oder psychotherapeutische Behandlung. Ein Heilversprechen medizinischer, gesundheitlicher oder sonstiger Art wird nicht gegeben. Kunden sollten über eine stabile physische und psychische Verfassung verfügen, die ein häufig intensives und tiefgehendes Coaching ermöglicht. Im Zweifelsfall wird empfohlen, vorab medizinischen Rat einzuholen, um die Eignung des Coachings zu klären.
(3) Beschreibungen und Abbildungen der Leistung dienen häufig der Veranschaulichung (insbesondere des Veranstaltungsortes) und stellen nur ungefähre Angaben dar. Eine Garantie für die vollständige Einhaltung wird nicht übernommen.
(4) Die Anbieterin ist berechtigt, den Inhalt oder Ablauf der Leistung aus fachlichen oder organisatorischen Gründen anzupassen. Solche Anpassungen können vorgenommen werden, um Inhalte zu aktualisieren oder weiterzuentwickeln, sofern dies keine wesentliche Veränderung des Leistungsinhalts darstellt. Änderungen, die für den Teilnehmer unzumutbar wären, sind ausgeschlossen.
(5) Sollte die angekündigte Person, die die Dienstleistung erbringt, aus gesundheitlichen oder anderen Gründen verhindert sein, kann die Anbieterin diese durch eine ebenso qualifizierte Person ersetzen, es sei denn der Austausch führt zu einer nicht unwesentlichen Änderung des Leistungsinhaltes.
§ 5 Ablauf der Dienstleistung
(1) In den eigenen Räumlichkeiten der Anbieterin und in Räumen, die von der Anbieterin angemietet wurden, gilt das Hausrecht der Anbieterin. Den nach pflichtgemäßem Ermessen getroffenen Anweisungen der Anbieterin ist Folge zu leisten.
(2) Das Verhalten der Teilnehmer sowie die Nutzung technischer Geräte durch die Teilnehmer dürfen nicht störend für andere Teilnehmer werden. Es gilt ergänzend die jeweilige Hausordnung der Veranstaltungsräumlichkeiten.
(3) Die Anbieterin ist berechtigt, Teilnehmer von der weiteren Veranstaltungsteilnahme auszuschließen, sofern Tatsachen vorliegen, die unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und nach Abwägung der beiderseitigen Interessen eine Fortsetzung der Teilnahme unzumutbar machen.
§ 6 Weitere Pflichten und Obliegenheiten der Teilnehmer
(1) Die Inanspruchnahme der Leistungen ist ausschließlich dem ausdrücklich benannten Teilnehmer vorbehalten und darf nicht ohne ausdrückliche Zustimmung Dritten zugänglich gemacht werden.
(2) Der Teilnehmer ist nicht berechtigt, die Inhalte der Leistungen zu vervielfältigen oder außerhalb des Angebots der Anbieterin zu speichern.
(3) Gegebenenfalls zur Verfügung gestellte Zugangsdaten (z.B. für Unterrichtsmaterialien) dienen dem Schutz vor unbefugter Nutzung. Der Teilnehmer ist für die Sicherheit seiner Zugangsdaten verantwortlich und muss sicherstellen, dass sie vor unbefugtem Zugriff geschützt sind.
(4) Der Teilnehmer ist dazu verpflichtet, der Anbieterin unverzüglich zu benachrichtigen, sobald ihm bekannt wird, dass Dritte Zugriff auf seine Zugangsdaten erlangt haben oder auf andere Weise unbefugt Zugang zu den Leistungen erhalten. Diese Pflicht dient dazu, die Vertraulichkeit und Sicherheit der Leistungen zu gewährleisten.
(5) Die Teilnahme an den von der Anbieterin angebotenen Leistungen setzt eine stabile mentale sowie physische Verfassung voraus. Der Teilnehmer trägt während der Nutzung der Dienstleistungen die alleinige Verantwortung für seine körperliche und geistige Gesundheit. Die Anbieterin weist ausdrücklich darauf hin, dass es ratsam ist, im Zweifelsfall einen Arzt zu konsultieren, um sicherzustellen, dass die Inanspruchnahme der Leistungen keine Risiken für die körperliche oder geistige Gesundheit des Teilnehmers birgt.
§ 7 Gesundheit der Teilnehmer
Die Teilnahme an den von der Anbieterin angebotenen Leistungen setzt eine gesunde psychische sowie physische Verfassung voraus. Der Teilnehmer trägt während der Nutzung der Dienstleistungen die alleinige Verantwortung für seine körperliche und geistige Gesundheit. Die Anbieterin weist ausdrücklich darauf hin, dass es ratsam ist, im Zweifelsfall einen Arzt zu konsultieren, um sicherzustellen, dass die Inanspruchnahme der Leistungen keine Risiken für die körperliche oder geistige Gesundheit des Teilnehmers birgt.
§ 8 Ausfall der Veranstaltung
(1) Die Anbieterin behält sich das Recht vor, die Durchführung der Leistung abzusagen, wenn bei ihm Umstände eintreten, die außerhalb seiner Kontrolle liegen. Dies kann beispielsweise durch Aussperrung, Streik, Katastrophen, Seuchen, Unwetter, Pandemien, Krankheit oder Verkehrsbehinderung geschehen und die Anbieterin daran hindern, die Leistung zum vereinbarten Termin durchzuführen, ohne dass dies seinem eigenen Verschulden zuzurechnen ist.
(2) Die Anbieterin hat das Recht, die Durchführung des Retreats von einer Mindestteilnehmerzahl abhängig zu machen. Wird diese Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, so hat sie das Recht, die Veranstaltung abzusagen.
(3) Die Anbieterin verpflichtet sich, eine eventuelle Absage dem Teilnehmer so schnell wie möglich mitzuteilen.
(4) Sollte es zu einer Absage kommen, wird die Anbieterin dem Teilnehmer gegebenenfalls einen Ersatztermin vorschlagen. Falls keine Einigung erzielt wird, erstattet die Anbieterin dem Teilnehmer die für die abgesagten Terminen gezahlte Entgelte zurück.
§ 9 Ersatzeilnehmer
Dem Teilnehmer ist es gestattet bis zu 2 Tage vor dem Beginn der Dienstleistung einen Ersatzteilnehmer zu benennen, der an seiner Stelle den Kurs besucht. Die Benennung des Ersatzteilnehmers muss unter Angabe des Namens und der Kontaktdaten des Ersatzteilnehmers erfolgen. Die Anbieterin hat das Recht den Ersatzteilnehmer abzulehnen.
§ 10 Terminverbindlichkeit
(1) Nimmt ein angemeldeter Teilnehmer die Dienstleistung nicht in Anspruch, so bleibt die Pflicht zur Zahlung der vollen Gebühr bestehen. Dies gilt auch für den Fall, dass mehrere Teilnehmer nicht erscheinen.
(2) Wird die Inanspruchnahme der Dienstleistung durch den Kunden vorzeitig beendet, bleibt die Pflicht zur Zahlung der vollen Gebühr bestehen, und zwar für jeden Teilnehmer, der den Kurs vorzeitig beendet.
§ 11 Stornierung der Teilnahme am Retreat
(1) Der Kunde ist berechtigt die Teilnahme am Retreat zu stornieren.
(2) Storniert der Kunde die Teilnahme am Retreat, gelten folgende Regelungen:
a) Bei Stornierung innerhalb von 29-14 Tagen vor Beginn des Retreats ist der Kunde verpflichtet, 50% der Retreat-Gebühr zu entrichten.
b) Bei Stornierung innerhalb von 13 bis 8 Tagen vor Beginn des Retreats ist der Kunde verpflichtet, 80% der Retreat-Gebühr zu entrichten.
Bei Stornierung innerhalb von 7 Tagen vor Beginn des Retreat ist der Kunde verpflichtet, die gesamte Retreat-Gebühr zu entrichten.
(3) Das Recht den Vertrag nach den gesetzlichen Bestimmungen zu kündigen, bleibt unberührt.
(4) Die Stornierung berührt die vom Kunden mit Drittanbietern abgeschlossenen Verträge nicht.
(5) Stornierungen sind in Textform zu erklären.
§ 12 Urheberrecht und gewerbliche Schutzrechte, Aufnahmen
(1) Inhalte sind urheberrechtlich geschützt, insbesondere Inhalte der Webseite, Videos, Texte und sämtliche Unterlagen. Es ist verboten, diese zu kopieren, zu verbreiten oder in irgendeiner Weise öffentlich zugänglich zu machen, sei es in digitaler oder analoger Form.
(2) Inhalte dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden. Insbesondere ist dem Informationsempfänger untersagt, die Informationen zu Wettbewerbszwecken oder sonstigen eigenen Zwecken zu verwerten.
§ 13 Haftung der Anbieterin
(1) Ansprüche gegen die Anbieterin auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schadensersatzansprüche aus der Verletzung des Lebens, des Körpers, der Gesundheit oder aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) sowie die Haftung für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Anbieterin beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Ziels des Vertrags notwendig sind.
(2) Bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet die Anbieterin nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, wenn dieser einfach fahrlässig verursacht wurde, es sei denn, es handelt sich um Schadensersatzansprüche aus einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(3) Die Einschränkungen der Abs. 1 und 2 gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Anbieterin, wenn Ansprüche direkt gegen diese geltend gemacht werden.
(4) Die sich aus Abs. 1 und 2 ergebenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht, soweit die Anbieterin einen Mangel der Leistung arglistig verschwiegen oder eine Garantie übernommen hat. Die Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.
(5) Für Pflichtverletzungen Dritter, die nicht gesetzliche Vertreter oder Erfüllungsgehilfen sind, trifft die Anbieterin keine Haftung. Dies gilt insbesondere im Rahmen der Durchführung von Retreats für Leistungen Dritter.
§ 14 Kein Widerrufsrecht bei den Dienstleistungen der Anbieterin
Es besteht kein Widerrufsrecht des Kunden. Nach § 312g Abs. 1 BGB steht Verbrauchern bei Fernabsatzverträgen im Grundsatz ein Widerrufsrecht zu. Nach § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB besteht jedoch kein Widerrufsrecht bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht. Dienstleistungen der Anbieterin finden zu spezifischen Terminen statt. Durch die Anmeldung reserviert die Anbieterin dem Kunden einen festen Platz, der bei kurzfristiger Absage möglicherweise nicht mehr anderweitig vergeben werden kann.
§ 15 Sonstige Regelungen
(1) Auf die Verträge zwischen der Anbieterin und den Kunden findet deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung.
(2) Sofern es sich beim Kunden um einen Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen dem Kunden und der Anbieterin der oben angegebene Sitz der Anbieterin, sofern keine anderweitige ausschließliche Zuständigkeit gegeben ist. Die Anbieterin kann aber auch einen anderen Gerichtsstand wählen.
(3) Der Vertrag bleibt auch bei rechtlicher Unwirksamkeit einzelner Punkte in seinen übrigen Teilen verbindlich. Anstelle der unwirksamen Punkte treten, soweit vorhanden, die gesetzlichen Vorschriften. Soweit dies für eine Vertragspartei eine unzumutbare Härte darstellen würde, wird der Vertrag jedoch im Ganzen unwirksam.
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Ende der AGB Version 02.2025
Diese AGB wurden anwaltlich durch die Kanzlei-Kick.de (Rechtsanwalt Andreas Kick LL.M. Stellenbosch) 02.2025 geprüft, in Zusammenarbeit mit yourXpert.